Unsere Waggon-AG



Das jährliche Erinnern

Jährlich wird Ende Januar an der Alexander-Lebenstein-Realschule Haltern am See für die Jahrgangsstufe 10 ein Projekttag zur Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durchgeführt. Des Weiteren werden Gedenktage veranstaltet, die die Bücherverbrennung, die Reichspogromnacht und die Judenverfolgung zum Thema haben. Durch diesen Projekttag und die Gedenktage soll ein nachhaltiger Beitrag zum Toleranz- und Demokratieverständnis an unserer Schule geleistet werden.
Der Grundstein für diesen speziellen Erziehungsbereich wurde im Jahr 2000 gelegt. Gemeinsam mit den damaligen SV-Lehrern Holger Freitag und Maria Curti sowie dem Schülersprecher Christian Schulte-Lünzum engagierte sich die SV der Realschule gegen Rechtsradikalismus. In vielfältigen Aktionen wurden Kontakte zu anderen Kulturen vermittelt, eine Unterschriftenaktion wendete sich gegen Rassismus. Die vielen Aktivitäten, die dann folgten, bildeten den Anfang einer Kette, die weiter fortgesetzt wurde und wird.



Realschule wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Die lange Reihe von Aktivitäten unserer Schule gegen Rassismus und Intoleranz fand Beachtung. Im Juni 2002 wurde unserer Schule schließlich der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Die Schülerschaft suchte hierfür einen Paten und fand ihn in der Person von Alexander Lebenstein. Er erklärte sich bereit, die Patenschaft zu übernehmen und besuchte uns am Tag der Auszeichnung zum ersten Mal. Der Ausgangspunkt für das Engagement unserer Schule im Bereich Toleranz- und Demokratieverständnis ist seitdem in der Person Alexander Lebenstein zu finden und mit ihm auf das Engste verbunden.