"Hänsel und Gretel" begeistert - Große Oper für die Fünftklässler 2014

Opernworkshop für die 5. Klassen der Alexander-Lebenstein-Realschule

 

Laute Orchesterklänge, Stimmengewirr, Gesang aus allen Ecken und immer wieder heiteres Gelächter von 156 Fünftklässlern der Alexander-Lebenstein-Realschule: so klang es am vergangenen Montagmorgen aus der Aula des Schulzentrums in Haltern am See. Grund dafür war der Besuch der “Jungen Oper“ aus Detmold. Diese hatte Großartiges im Gepäck: auf dem Tagespielplan stand Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel & Gretel“. Bereits zum fünften Mal besuchte ein Ensemble der Jungen Oper die Alexander-Lebenstein-Realschule, um gemeinsam mit den 5. Klassen einen Opernworkshop, also eine Mitspieloper auf die Bühne zu bringen. So entführte das Ensemble aus drei Sängern/innen die jungen Zuhörer in den Märchenwald mit Hexenhaus und Waldelfen. Alle Schüler waren über den Gesang in die Oper eingebunden, denn die „Schlager“ der Oper (Brüderchen, komm tanz mit mir & Ein Männlein steht im Walde) wurden von allen mitgesungen und mit Bewegungen interpretiert. Doch schon vor Beginn der Oper ging es unterhaltsam zu, als „Wolfgang“ – eine lebendig gewordenen Handpuppe – den Beteiligten sein Gesangtalent demonstrierte. Und auch wenn seine Liebe zu Hänsel leider nicht erwidert wurde, so konnte Wolfgang doch alle mit seinem Auftritt zu den verschiedenen Stimmlagen begeistern und den Zuhörern eindrucksvoll die Unterschiede zwischen Sopran & Tenor oder Bass & Alt darstellen. Zuvor schon konnten die Kinder ihr im Musikunterricht erarbeitetes Wissen zeigen, als mit den Darstellern der Ablauf und die Zutaten einer Oper besprochen wurden. Dann endlich ging es los. Mit Begeisterung verfolgten alle in den kommenden 50 Minuten die Geschichte um Hänsel & Gretel, die von ihren Eltern in den Wald geschickt werden, dort auf die Knusperhexe treffen und dieser entkommen können. Neben dem eindrucksvollen Gesang und den witzig aufbereiteten Dialogen war ein besonderes Highlight, das 22 Kinder aus den sechs Klassen selbst mitspielen durften. Dazu bekamen sie Originalkostüme und schlüpften in die Rolle von Hänsel, Gretel, Vater, Mutter, Hexe, Sand- und Taumännchn. In den Wochen vorher hatten die Kinder mit ihren Musiklehrern/innen die Texte dazu erarbeitet. Mit einem großen, bunten Schlussbild ging der 1 ½ stündige Opernbesuch zu Ende und hinterließ eine wichtige Botschaft: Oper muss nicht schwer und langweilig sein – sie kann richtig mitreißen! Dafür einen herzlichen Dank dem Ensemble der „Jungen Oper“ und im Besonderen dem Förderverein der Alexander-Lebenstein-Realschule, der mit einer großzügigen Spende zum wiederholten Male dieses musikpädagogische Projekt unterstützt hat.

 

Der Fliegende Holländer – Große Oper für Fünftklässler 2013

 

Düstere, laute Orchesterklänge, ein aufbrausender Sturm, große Stimmen und immer wieder heiteres Gelächter von 162 Fünftklässlern: So klang es  aus der Aula . Grund dafür war der Besuch der Kinderoper „Papageno“ aus Wien. Diese hatte schwere Kost im Gepäck, denn auf dem Tagespielplan stand Richard Wagners „Der Fliegende Holländer“. Passend zum Wagnerjahr 2013  wurde diese Produktion in das Programm der Kinderoper aufgenommen. So entführte das Ensemble aus vier Sängern/innen die jungen Zuhörer ins 18. Jahrhundert. Die Oper handelt von einem Kapitän, dem Fliegenden Holländer, der mit einem Fluch gebannt ist: nur alle sieben Jahre darf er an Land gehen und nach einer Frau suchen, die ihn mit ihrer Liebe zu ihm von diesem Fluch befreien kann.

Neben dem eindrucksvollen Gesang und den witzig aufbereiteten Dialogen war ein besonderes Highlight, dass 16 Kinder aus den sechs Klassen selbst mitspielen durften. Dazu bekamen sie Originalkostüme als Matrosen von Daland und des Holländers oder schlüpften in die Rolle von Sentas Freundin. In den vorhergegangenen Musikstunden hatten die Kinder mit ihren Musiklehrern/innen die Texte dazu gelernt.

Und natürlich wurden alle Klassen von ihren MusiklehrerInnen vorbereitet.

 

Mit einem großen, bunten Schlussbild ging der 1 ½ stündige Opernbesuch zu Ende und hinterließ eine wichtige Botschaft: Oper muss nicht schwer und langweilig sein – sie kann richtig mitreißen! Dafür einen herzlichen Dank dem Ensemble der Kinderoper „Papageno“ und dem Förderverein der Alexander-Lebenstein-Realschule, der mit einer großzügigen Spende dieses musikpädagogische Projekt unterstützt hat.

Musiktheater zum Mitsingen und -spielen - Ein Lied reist durch die Zeit“


unter diesem Motto erlebten schon 2012 die 171 Schüler & Schülerinnen der 5. Klassen einen musikalischen Workshop der Extraklasse mit dem Ensembles der Jungen Oper (www.jungeoper.de).Eigens dafür hatten die Kinder im Musikunterricht mit den Musiklehrern/innen Fr. Curti, Fr. Strege und Hr. Schulte das Lied „Hast du einmal Sorgen“ (Melodie von „Ein Männlein steht im Walde“) einstudiert, denn anhand dieses Liedes begaben sich die Sänger/innen und die Kinder mit Hilfe der Zeitmaschine ELVIS auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Musikepochen. Dort trafen sie z. B. Orpheus in der Unterwelt, Walther von der Vogelweide, Mozart, Bach, Strauß und auch Glenn Miller. 

 

Für die Möglichkeit, dass dieses Opernerlebnis stattfinden konnte, gilt ein ganz großer Dank dem Förderverein der Alexander-Lebenstein-Realschule und dessen Verantwortlichen Hr. Meckelnborg (1. Vorsitzender), Hr. Niehues (Geschäftsführer) und Fr. Koop (Kassiererin), der mit einer großzügigen Spende dieses Projekt unterstützt und somit für alle Schüler/innen möglich gemacht hat.