Die Klassen 5 und 6 stellen als Erprobungsstufe eine pädagogische Einheit dar. Die Schüler erhalten hier unter Berücksichtigung der Verfahrensweise der Grundschule die Möglichkeit, sich an das Fachlehrersystem zu gewöhnen und mit der Arbeitsweise der Realschule vertraut zu werden. Eine Versetzung von der 5. zur 6. Klasse findet nicht statt.      

Der sorgfältigen Beobachtung der Schüler(innen) dienen vierteljährlich stattfindende Beratungen aller in den Klassen 5/6 unterrichtenden Lehrer(innen), ggf. unter Mitwirkung der jeweiligen Grundschullehrer/innen (Erprobungsstufenkonferenz).     

 

Ziel dieser Beratungen ist es, Ursachen etwaiger Schwierigkeiten der Kinder zu erkennen und in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus auf ihre Überwindung hinzuwirken. In diesem Zusammenhang werden auch Schüler(innen), die nicht im Mangel an Eignung begründete Anpassungsschwierigkeiten haben, durch einen zusätzlichen, zeitlich begrenzten Ergänzungsunterricht in Deutsch, Mathematik oder Englisch soweit gefördert., dass sie mit den anderen Schülern Schritt halten können.         

 

Die Entscheidung über den erfolgreichen Abschluss der Erprobungsstufe fällt mit dem Beschluss der Versetzungskonferenz am Ende der Klasse 6.  Zu diesem Zeitpunkt ist z.B. auch noch ein problemloser Übergang in die 7. Klasse des Gymnasiums möglich.