Realschule

 

Die Realschule stellt den mittleren Zweig des gegliederten allgemeinbildenden Schulwesens dar; sie steht innerhalb der Schulorganisation zwischen der Hauptschule und dem Gymnasium. Die Realschule baut auf dem vierjährigen Grundschulbesuch auf, dauert sechs Jahre und umfasst die Klassen 5 bis 10.

Bildungsziele


Die Unterrichtsgegenstände, an denen sich die Realschüler erproben, stehen in engem Bezug zur Umwelt der Schüler. Ihre Auswahl und die Art der Behandlung orientieren sich an den Grundsätzen vom „Bekannten zum Unbekannten, vom Nahen zum Fernen“. Das Anknüpfen an die Erfahrungswelt der Realschüler durch Beispiele mit Wirklichkeitsbezug führen schließlich in der Anwendung wieder zur Umwelt der Schüler zurück. So vermittelt die Realschule unter dem Gebot der Handlungsorientierung eine wirklichkeitsnahe Grundbildung, die trotz unterschiedlicher Neigungsschwerpunkte das real-schuleigene Abschlussprofil begründet.Dieses realschuleigene Abschlussprofil befähigt die Absolventen zum einen durch seine Berufsorientiertheit, verantwortliche Stellen zumeist im kaufmännischen, technischen, technisch-künstlerischen, im Verwaltungs- und sozialen Bereich zu bekleiden. Zum anderen ist es eine solide Grundlage für alle weiterführenden Bildungsgänge. So berechtigt die Erteilung des Qualifikationsvermerks durch die Realschule (jährlich ca. 60 %) zum Besuch der Klasse 11 des Gymnasiums, der Kollegschule oder jeder anderen Schulform der Sekundarstufe II. In den letzten Jahren konnten mehr als 90 % dieser Schüler(innen)gruppe das Abitur erlangen. Das Ergebnis belegt nachhaltig, dass die Durchlässigkeit des Bildungssystems beim Besuch der Realschule gegeben ist.